Aktuelle Veranstaltungen:
12. März 2012: Masst Euch an! Die Überwindung des Kapitalismus als Wagnis
19:00h
Internetcafé Planet13, Klybeckstr. 60, Basel
29. bis 31.März 2012: Vortrag und Workshop im Rahmen von “Wir könn(t)en auch anders”
Verantstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg
Ort: Stuttgart und Reutlingen
Genauere Angaben folgen
Maßt euch an!
Auf dem Weg zu einem offenen Sozialismus
mit einem Vorwort von Alex Demirović
2011 – 218 Seiten – € 24,90 / Fr.34.90
ISBN: 978-3-89691-875-8
Videoclips zum Buch
Video Masst Euch an: Eine Einleitung (Freiburg i. Br., August 2011, 16 Minuten)
Video zur Bedeutung der Revolten für Veränderungsprozesse und zur Frage der Macht (6 Minuten)
Video zur Chaostheorie und Finanzmarktkrise (5 Minuten)
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Für den Neoliberalen Übervater Hayek ist die Überwindung des Kapitalismus eine Anmaßung, für Ringger ebenfalls. Doch während Hayek vor dem „verhängnisvollen“ Schritt warnt, ruft Ringger dazu auf.
Maßen wir uns an, die Blindheit und den Furor des Kapitalismus zu überwinden! Auch wenn ein Scheitern nicht ausgeschlossen werden kann. Gefordert ist ein offener Sozialismus, für dessen Gelingen es keine Garantien gibt und der trotzdem gewagt werden muss.
Ringger diskutiert, ob und wie die Grundbedingungen des Menschseins in eine offene Fortsetzung der Geschichte münden können. Er charakterisiert die akute Krise des Kapitalismus als fundamentale Krise der gesellschaftlichen Investitionsfunktion, fragt nach den Gründen für die Stalinisierung der Sowjetgesellschaft, entwirft die Skizze einer demokratisch gesteuerten Bedarfswirtschaft und erörtert das Verhältnis von Demokratie, Staat und Komplexität. Und weil für Ringger – im Gegensatz etwa zu Holloway – klar ist, dass die Überwindung des Kapitalismus nur in der Konfrontation mit seinen bürgerlichen Verteidigern gelingt, stellt er auch die Tabufrage nach einer neuen revolutionären Avantgarde. Die in diesem Buch versammelten Texte sind in den letzten fünf Jahren entstanden und teilweise für die vorliegende Publikation neu geschrieben worden. Sie befassen sich mit den Grundfragen emanzipatorischer Politik.